• Embodiment

    Auf Deutsch etwa "Verkörperung". Etwas mit dem ganzen Körper verstehen, nicht nur intellektuell

    In der äusseren Haltung spiegelt sich die innere Einstellung

    Das von Dr. Maja Storch geprägte Konzept des "Embodiment" lehrt uns, dass unser Körper und unser Geist in einer wechselseitigen Beziehung zueinander stehen. Sie gehören zusammen und sind nicht isolierbar. Denken und Gefühle sind ohne den Körper nicht möglich. Unsere Gedanken und Gefühle wirken auf unseren Körper ein und genauso gültig ist es auch umgekehrt: Unsere Körperhaltung beeinflusst auch unsere Gedanken und Gefühle. In der Arbeitswelt, in Bewerbungsgesprächen und Verhandlungssituationen ist es darum wichtig, sich seines Körpers bewusst zu sein. Er hilft Dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

     

    Sehr gerne beobachte ich Menschen.

    Wie sie stehen, wie sie sich bewegen, wie sie sitzen, gehen.

    Ich schaue ihren Blick an, ihre Haltung, ihre unbewussten Gesten und vieles mehr.

    Es verrät mir so vieles über ihre innere Einstellung und darüber, wie sie kommunizieren.

     

    Fast 90% aller Kommunikation findet nonverbal statt, sagt uns die Forschung.

    In meinen Bewerbungs-Coachings und Workshops lege ich darum Wert darauf, nicht nur den Kopf miteinzubeziehen,

    sondern den ganzen Körper "anzuhören" und meine Klienten und Klientinnen auch aufmerksam zu machen auf ihre nonverbalen Signale, die sie unbewusst aussenden. Denn der spätere Gesprächspartner nimmt diese Botschaften auch wahr und interpretiert sie entsprechend.

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    Ich glaube, wir leben in einer Welt, wo das Denken zu stark ausgeprägt, das Fühlen und die Körperwahrnehmung hingegen vernachlässigt werden. Viele Menschen haben Angst vor Gefühlen und vor ihrem Körper. Sie kritisieren den eigenen Körper, beobachten ihn kritisch und verurteilen ihn in vielerlei Hinsicht.

     

    Dabei ist der Körper einfach ein Ausdruck von uns selbst, der sehr echt und wahrhaftig unser Inneres spiegelt. Es gibt keinen Grund, ihn zu verurteilen. Aber wir können mit seiner Hilfe viel über uns selber lernen, beispielsweise, wieder selbstbewusst und vertrauensvoll aufzutreten. Auf Augenhöhe zu verhandeln. Uns nicht selber anzuleugnen. Für unsere Bedürfnisse einzustehen. Unsere eigene Wahrheit zu erkennen und auszudrücken.

     

    Es gibt dazu im Moment hochspannende Forschung - schau Dir bei Interesse dazu beispielsweise den Ted-Talk von Prof. Amy Cuddy an, in welchem sie erzählt, wie unsere Körperhaltung sogar die Ausschüttung von Hormonen beeinflusst.

    Die Forschung lehrt uns mittlerweile, was wir schon lange wissen: Die innere Einstellung zeigt sich entsprechend in unserer Haltung, Gestik, Mimik. Und gleichzeitig beeinflussen letztere die innere Einstellung und unseren Erfolg.

     

    Das können wir nutzen im authentischen Auftritt, im Bewerbungstraining, in Verhandlungssituationen - und wann immer wir in Situationen sind, die uns schwierig erscheinen.

  • Du lernst in meinen Trainings:

     

    *Was dein Auftritt über Dich aussagt: Haltung, Mimik, Gestik

     

    *Was dein Körper Dir zu Kreativität, Fokus und Entspannung verhelfen kann

     

    *Wie Dein Körper Dir hilft, dich sicher und kompetent zu fühlen

     

    *Wie Du mit deiner Körpersprache deine Einstellung verändern kannst

     

    *Und umgekehrt: Wie Du mit Deiner Einstellung deine Körpersprache verändern kannst
     

    *Wie Du besser entspannen & abschalten kannst

     

  • Google, Embodiment & Achtsamkeit

    Die Embodiment-Thematik und damit verbunden auch die Achtsamkeit sind mir schon früh begegnet. Seit etwa zehn Jahren praktiziere ich diverse Techniken, um meinen Alltag so stressfrei wie möglich zu gestalten. Verschiedene Menschen haben mich dazu inspiriert und gezeigt, dass es möglich ist und wie es möglich ist.

     

    Seit ich aktiv und regelmässig tanze (2005 begann ich damit), hat sich mein ganzes Leben verändert.

    Ich trete heute ganz anders auf, bin viel selbstsicherer geworden in Gestik, Haltung und Auftritt. Nebenbei habe ich gelernt, auch der Weisheit meines Körpers zu vertrauen, nicht nur meinem Kopf. So höre ich heute auf mein Bauchgefühl und staune immer wieder, was alles an Wissen in unseren Zellen gespeichert ist.

     

    Vor wichtigen Terminen oder Auftritten verbinde ich mich bewusst mit meinem Körper.

    Ich praktiziere diverse Stärkungs-Rituale.

     

    Bei Google, wo ich bis Ende 2010 arbeitete, wurde das Achtsamkeits-Konzept "search inside yourself" für alle Mitarbeiter durchgeführt. Für Engineers entwickelt, wurde es sehr bald ein erfolgreiches Programm, das auch in zahlreichen anderen Firmen eingesetzt wird. Auch die Achtsamkeit arbeitet stark mit dem Körper und den 5 Sinnen.

     

    2014 und 2015 war ich an der grossen "Wisdom 2.0." Konferenz in San Francisco, wo Jon Kabat-Zinn, Jack Kornfield und Byron Katie auftraten und ich die Gelegenheit zu kurzen persönlichen Gesprächen nutzen konnte. Sie haben mich sehr inspiriert mit ihrer Präsenz und ihrem verkörperten Wissen.

     

    Ebenfalls hatte ich vor zwei Jahren das Vergnügen, den Regisseur und Filmproduzenten Eiji Han Shimizu besser kennenzulernen. Im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema Embodiment und Achtsamkeit bei der Arbeit, welche ich co-leitete, entstand ein enger Kontakt mit dieser inspirierten Persönlichkeit. Der in Bali lebende Künstler hat unter anderem den Film "Happy - the movie" produziert, der weltweit ein riesiger Erfolg wurde.

  • Gabrielle Roth

    Energie bewegt sich in Wellen, Wellen bewegen sich in Rhythmen.

    Ein Mensch ist nichts anderes als

    Energie, Wellen, Muster, Rhythmen ...

    nicht mehr und nicht weniger. Ein Tanz.“